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Stark vor Ort und weltweit vernetzt - Life Sciences, Biotechnologien und Gesundheitswirtschaft

Enge Vernetzung von Forschung, Entwicklung und Produktion

Weißer als weiß wird nur in der Fernsehwerbung gewaschen. Die Wäsche würde nicht einmal frisch und rein, wäre im Waschmittel nicht eine Vielzahl von Enzymen. Für deren Herstellung werden Mikroorganismen wie das Bakterium bacillus licheniformis benötigt. Das wiederum braucht optimale Wachstumsbedingungen. Bedingungen, wie sie ein elektrischer BioChip gewährt, den Genomforscher und Biotechnologen der Universität Greifswald gemeinsam mit Henkel und anderen Partnern in Industrie und Forschung entwickelt haben. Und für den sie mit dem Research / Technology Invention Award ausgezeichnet worden sind. 

Der Chip steht beispielhaft für die enge Vernetzung von Forschung, Entwicklung und Produktion in Vorpommern. Das ist hier ein echter Standortvorteil. Zudem ziehen hoch qualifizierte Mitarbeiter und ein innovationsfreundliches Wirtschaftsklima Unternehmen der Life Sciences und Biotechnologien an. Und solche der Gesundheitswirtschaft. Das Land Mecklenburg-Vorpommern hat diese Branche schon vor Jahren zum Entwicklungsschwerpunkt erklärt und gezielt gefördert. Heute arbeiten landesweit über 70.000 Beschäftigte in diesem Sektor. 

Die Region bietet einfach ideale Rahmenbedingungen für erfolgreiche Unternehmen dieser Branchen: nämlich exzellente Forschungseinrichtungen, optimale Infrastruktur in mehreren Gründerzentren und international agierende Netzwerke. 

Schwerpunkte der Forschung liegen in den Bereichen Biowissenschaften, Medizin und Medizintechnik, Molekularbiologie, Plasmaphysik, Neurowissenschaften und Onkologie. Allein die Universität Greifswald vereint neben ihren 21 Kliniken 19 Forschungsinstitute unter einem Dach. Und interdisziplinäre Kompetenzzentren wie das Center of Drug Absorption and Transport (C_DAT), in dem in enger Zusammenarbeit mit Unternehmen innovative Arzneiformen und entsprechende Testsysteme erforscht und entwickelt werden. 

Nicht weniger wichtig als das Know-how ist die optimale Infrastruktur. Gerade kleine und mittlere Unternehmen finden die in den Gründerzentren der Region. „Incubatoren“ wie das BioTechnikum in Greifswald bieten nicht nur günstige Labore und Büroflächen, sondern entlasten die jungen Unternehmen von administrativen Arbeiten, unterstützen das Management und vermitteln die Kontakte für Kooperationen und Projekte. 

Wie andere Einrichtungen der Region veranstalten auch die Gründerzentren regelmäßig Tagungen und Kolloquien. Immer mit dabei sind Vertreter professionell organisierter Netzwerke wie etwa BioCon Valley®. Der zentrale Ansprechpartner und Dienstleister bündelt und koordiniert die Kompetenzen von Forschungseinrichtungen und Unternehmen und sorgt mit für den interdisziplinären Austausch von Ideen und Konzepten. Damit Forscher und Unternehmer aus Vorpommern auch weiterhin am Markt erfolgreich sind.